Reisen auf Frachtschiffen und "DDG HANSA" - Bremen
  Auf See und an Deck
 

Auf See und an Deck

Die Zeit zwischen den Häfen auf See gehören für mich zu den Highlights einer jeden Reise. Man kann sich an Deck frei bewegen und überall hingehen. Eine gute Gelegenheit, das Schiff zu erkunden. Im Sommer kann man man es sich auf Campingstühlen und Liegen (sind nicht immer vorhanden) überall gemütlich machen. Auf manchen Schiffen ist auch ein Außenpool, was besonders auf Reisen in den Süden sehr angenehm ist.


Außenpool auf MS "Angela Jürgens"


Dieses Foto entstand im Sommer 2002 an Deck der "Angela Jürgens" auf der Reise von Miami nach Puerto Cortes in Honduras. Man kann gerade noch die untere Ecke des Außenpools sehen. Wir waren froh, das wir uns bei der Hitze mehrmals am Tag darin erfrischen konnten. 
Auf den "Feederschiffen" (Zubringerschiffe) in der Ostseefahrt ist das Reisen im Sommer auch sehr angenehm und man kann sich auf einfache Campingstühlen auch wunderbar erholen.


Erholung pur auf MS "Ingrid" 2006


Hier im Kiel-Kanal



So läßt es sich aushalten

Man muß sich natürlich nicht nur auf dem Achterdeck aufhalten. Ein sehr schöne Platz ist auch die sogenannte Back (der Bug ganz vorne). Hier herrscht fast majetätische Ruhe, nur das Rauschen der Bugwelle ist zu hören. Manchmal hatte ich mir auch meine Hängematte mitgenommen, dafür ist die Back besonders gut geeignet.

In der Hängematte - MS "Angela Jürgens" - Mai 2002


Auf der Back im Kiel-Kanal


Auf der Back MS "Anund" 1998 (Mälarensee)



Besonders schön ist die abendliche Stimmung auf See kurz vor dem Sonnenuntergang. Hier einige Bilder, aufgenommen auf MS "Helgaland" im Finnischen Meerbusen auf der Reise von Helsinki nach Holtenau.

Es gibt sie noch, die Romantik auf See...





Aber auch bei Tageslicht gibt es wunderschöne Motive. Hier noch ein paar Bilder.


MS "Helgaland" auf der Ostsee




 

Auf dem Peildeck "MSC Sarah" 2005


Fazit: An Bord eines Frachters kann man sich auf See in der Regel überall frei an Deck bewegen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. schlechtes Wetter. Ich würde bei schwerer See niemals an Deck gehen. Es kann sehr gefährlich werden. Ich würde jedem dringend empfehlen, an Deck grundsätzlich festes Schuhwerk zu tragen. Es gibt überall an Bord scharfkantige Metallteile, Vorsprünge usw. Ich weiß aus eigener Erfahrung ein Lied davon zu singen, wie weh es tun kann, wenn man in Badelatschen irgendwo gegenrennt. 
In den Häfen dagegen ist es anders. Während man sich auch hier auf dem Achterdeck überall frei bewegen kann, ist es nicht gern gesehen, oder sogar verboten , besonders während der Lade - und Löscharbeiten, das sogenannte Ladedeck zu betreten. Wenn, dann nur mit Helm. Aus gutem Grund. Es kann immer mal passieren, das irgendetwas von oben herunterfällt. Ebenfalls ist es nicht gestattet, die Laderäume zu betreten. Auch sollte man sich nie unter schwebenden Lasten bewegen. Im Zweifelsfall gilt auch hier ..... fragen, am besten den Kapitän, oder den Wachhabenden.
Währen der An - und Ablegemanöver auf dem Achterdeck, sollte man sich immer so platzieren, das man der Crew nicht im Wege steht. Ich halte mich auch grundsätzlich von "tight" geholten Festmacherleinen fern (das sind sehr straff gespannte Leinen, die die Verbindung vom Schiff zum Land herstellen). Wenn so eine Leine mal bricht, kann es zu schwersten Verletzungen kommen. Am besten, man geht ein Deck höher. Von dort kann man dann alles aus sicherer Entfernung sehr gut beobachten.






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