Reisen auf Frachtschiffen und "DDG HANSA" - Bremen
  Kümo "Greundiek" 1
 
An Bord von Kümo "Greundiek" - Teil 1

Zum Abschluß dieser Seite hier noch ein paar sehr interessante Bilder von Bord der "Greundiek". Alles Wissenswerte über das Museumsschiff erfahren Sie unter dem folgenden Link:
www.landschaftsverband-stade.de/greundiek1.html


Zunächst aber noch einige Bilder von der "Greundiek".

Kümo "Greundiek" vor Stadersand


Kümo "Greundiek" vor Stadersand


Einfahrt in die Schwinge


Die "Greundiek" auf der Schwinge


Auf der Schwinge


Vor der Klappbrücke


Unterquerung der Klappbrücke


Geschafft




An Bord von Kümo "Greundiek"

Hier nun die Aufnahmen von Bord der "Greundiek"

Technische Angaben zum Kümo "Greundiek"


Das Bb.-Gangbord


Auf der obigen Aufname kann man das schmale Gangbord an der Backbordseite gut erkennen. Links das sogenannte "Lukensüll".

Blick auf die Luke


Gut zu erkennen, die grüne "Persenning", mit der die Luke abgedeckt wurde. Die Persenning wurde über die Luke gezogen und an den Ecken eingeschlagen. Danach wurden die "Schalklatten" in die Halterungen eingelegt und die "Schalkkeile" eingeschlagen. Danach war die Luke "seefest" verschlossen und kein Seewasser konnte in die Luke eindringen und die Ladung beschädigen. Die Schalkkeile mußten während der Reisen regelmäßig überprüft werden und bei Bedarf wieder fest eingeschlagen werden. Ich habe diese Arbeit während meiner eigenen Seefahrtszeit Ende der "Sechziger" noch kennengelernt.

Schalkkeil und Schalklatte


Auf der obigen Aufnahme ist die Schalklatte gut zu sehen. Sie gewährleistete, das die Persenning auf der gesamten Länge der Luke wassedicht anlag.

Blick in das "Kabelgatt"


Im "Kabelgatt"


Das sogenannte "Kabelgatt" ist ein Lagerraum an Bord von Seeschiffen, in dem Tampen, Drähte, Leinen, Schäkel usw. gelagert werden. Zu meiner Seefahrtszeit war es so, das das "Kabelgatt" und der "Farbenstore", auch "Farblast" genannt, von einem Matrosen verwaltet wurde. Wir nannten diesen Matrosen damals "Kabelgatt-Steward". Er war der verlängerte Arm des Bootsmannes und war auch für die Materialausgabe verantwortlich.

Blick auf das Deck



Einer der beiden Ladebäume


Gut zu erkennen ist auf dem obigen bild eine der beiden Geien in der Mitte des Bildes. Mit Hilfe der beiden Geien können die Ladebäume in die gewünschte Position gezogen werden.

Die "Baumstütze"



Auf dem obigen Bild ist die Baumstütze zu sehen. Beim "seeklar" machen werden die Ladebäume dort hineingelegt, oben kommt der Bolzen durch und die Bäume sind seefest gesichert.


Blick auf die Winsch des Ladebaumes


Auf dem obigen Bild ist das sauber "aufgeschossene" laufende Gut der beiden Geien des Ladebaumes gut zu sehen. So etwas nennt man "gute Seemannschaft". Auf den großen Stückgutschiffen zu meiner Zeit mit 20 Ladebäumen, oder mehr, war das nicht ganz ohne Bedeutung, denn unsauber herumliegende Tampen an Deck konnten zu gefählichen Stolperfallen werden.

Blick auf das "Lümmellager"



Das "Lümmellager"


Als "Lümmellager" bezeichnet man das Verbindungsgelenk zwischen Mast und Ladebaum. Den senkrechten Bolzen bezeichnet man als "Lümmel".

Das "Ankerspill" auf der Back


Das "Ankerspill"


Das "Ankerspill" dient zum Fallenlassen und Einholen des Ankers. Die genaue Bedienung des Ankerspills erfährt man unter dem folgenden Link:
www.sailtraining.de/fileadmin/files/intern/Ausbildung/BedienungAnkerspill.pdf

Blick auf die "Ankerklüsen"



Blick in die Kombüse


Kombüse


Auf der nächsten Unterseite noch mehr Bilder von Kümo "Greundiek"





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Hauke Behn( hauke.behngmx.net ), 17.06.2013 um 19:33 (UTC):
S - U - P - E - R aufgemachte Hompage !

Gratulation ! Gruß aus Hamburg, Hauke



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